Montag, 26. März 2018

FG-Köln: Biberschaden im Garten nicht als außergewöhnliche Belastung

Urteil vom 1. Dezember 2017, 3 K 625/17

Nach Auffassung des FG Köln sind Aufwendungen für die Errichtung einer Bibersperre und zur Beseitigung von Biberschäden im Garten keine steuermindernden außergewöhnlichen Belastungen.

Denn die Schäden sind auch nach Auffassung des Finanzgerichts zwar außergewöhnlich, aber nicht von existenziell wichtiger Bedeutung. Weder führten die Biberschäden im Garten zur Unbewohnbarkeit des Hauses noch verursachten sie konkrete Gesundheitsgefährdungen. Dadurch hätten sie nicht den Schweregrad erreicht, der zur steuerlichen Berücksichtigung der Aufwendungen erforderlich wäre.

Eine Nichtzulassungsbeschwerde gegen das Urteil wird unter dem Aktenzeichen VI B 14/18 beim BFH geführt wird.